Heckenschnitt zur richtigen Zeit.
Heckenschnitt für Wohnanlagen, öffentliche Flächen und Gewerbeobjekte: Wir schneiden Hecken in Form, halten Gehwege frei und übernehmen starke Rückschnitte im Winterhalbjahr — abgestimmt auf das Naturschutzrecht und inklusive Entsorgung des Schnittguts.
Gerade Kanten,
freie Wege.
Hecken grenzen Grundstücke ab, schützen vor Blicken und gliedern Außenanlagen. Damit sie dicht bleiben und Wege nicht zuwachsen, brauchen sie regelmäßigen Schnitt. Wir übernehmen den kompletten Heckenschnitt — vom jährlichen Formschnitt bis zum Verjüngungsschnitt einer überalterten Hecke.
- 01FormschnittEin- bis zweimal jährlich, Seiten und Krone in gerader oder leicht konischer Form
- 02RückschnittZu breit oder zu hoch gewordene Hecken auf das gewünschte Maß zurücknehmen
- 03VerjüngungsschnittKräftiger Schnitt bei verkahlten Hecken, ausschließlich von Oktober bis Februar
- 04Gehwege und LichtraumprofilÜberhang an Gehwegen und Zufahrten in Höhe und Breite zurückschneiden
- 05Sichtfelder an AusfahrtenHecken an Ein- und Ausfahrten niedrig halten, damit Fußgänger und Verkehr sichtbar bleiben
- 06Kontrolle auf NesterVor jedem Schnitt prüfen, ob Vögel in der Hecke brüten
- 07EntsorgungSchnittgut zusammenrechen, abfahren und zur Verwertung geben
- 08Öffentliche FlächenHecken an Schulen, Kitas, Parkplätzen und Grünanlagen nach Leistungsverzeichnis
Schnitt mit
Fachwissen.
Ein Heckenschnitt ist schnell gemacht — ein guter braucht Planung, das richtige Werkzeug und Kenntnis der Regeln.
- 01 Richtiger Zeitpunkt Formschnitte im Sommer, starke Rückschnitte im Winterhalbjahr — passend zu § 39 BNatSchG eingeplant. Termingerecht
- 02 Saubere Schnitte Scharfes, gepflegtes Werkzeug verhindert ausgefranste Triebe und braune Schnittkanten. Präzise
- 03 Gehwege im Blick Wir halten Überhang an Wegen zurück und unterstützen Sie so bei Ihrer Verkehrssicherungspflicht. Sicher
- 04 Alles in einem Auftrag Schnitt, Reinigung der Flächen und Entsorgung des Schnittguts — ohne zweiten Dienstleister. Komplett
Formschnitt im Sommer.
Rückschnitt im Winter.
So bleibt die Hecke dicht — und jeder Schnitt im Rahmen des Bundesnaturschutzgesetzes.
Hecken stehen selten allein: Sträucher, Beete und Rasenflächen pflegen wir auf Wunsch im selben Pflegeplan mit.
Alle GebäudeservicesHecken schneiden: wann, wie, wie viel?
Was Hausverwaltungen, Kommunen und Eigentümer vor dem Heckenschnitt wissen sollten.
Wann darf man Hecken schneiden?
Maßgeblich ist § 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz: Vom 1. März bis 30. September ist es verboten, Hecken, lebende Zäune und Gebüsche abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Erlaubt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte, die den Zuwachs der Pflanzen entfernen. Starke Rückschnitte und Verjüngungsschnitte gehören deshalb in die Zeit von Oktober bis Februar.
Unabhängig von der Jahreszeit gilt der Artenschutz: Besetzte Nester und Brutstätten dürfen nach § 44 BNatSchG nicht beschädigt werden. Ausnahmen vom Schnittverbot sieht das Gesetz etwa für Maßnahmen im öffentlichen Interesse vor, die der Verkehrssicherheit dienen und nicht zu anderer Zeit erfolgen können. Kommunale Satzungen können zusätzliche Regeln enthalten. Ausführlich erklärt das unser Ratgeber Hecke schneiden: wann ist es erlaubt? — eine Rechtsberatung ersetzt er nicht.
Wie oft und in welcher Form wird geschnitten?
Die meisten Hecken an Wohnanlagen erhalten ein- bis zweimal im Jahr einen Formschnitt. Ein bewährter Termin für den ersten Schnitt ist Ende Juni, wenn der Frühjahrsaustrieb abgeschlossen ist; bei starkwüchsigen Arten folgt ein zweiter Schnitt im Spätsommer. Wichtig ist die Form: Eine Hecke, die unten etwas breiter ist als oben, bekommt auch im unteren Bereich genug Licht und verkahlt nicht.
Ist eine Hecke über Jahre zu breit oder innen kahl geworden, hilft ein Verjüngungsschnitt. Viele Laubgehölze wie Hainbuche oder Liguster vertragen einen kräftigen Rückschnitt bis ins alte Holz. Die meisten Nadelgehölze, etwa Thuja, treiben aus altem Holz dagegen kaum wieder aus — hier schneiden wir zurückhaltend und nur im benadelten Bereich.
Auch das Wetter spielt mit: Geschnitten wird möglichst an bedeckten, nicht zu heißen Tagen, weil frisch freigelegte Innentriebe in praller Sonne verbrennen können. Bei Frost verzichten wir auf den Schnitt, da Triebe dann leicht splittern und schlechter verheilen.
Wer ist für Hecken am Gehweg zuständig?
Wächst eine Hecke über die Grundstücksgrenze auf einen öffentlichen Weg, ist in der Regel der Eigentümer für den Rückschnitt verantwortlich. Straßenrecht der Länder und Ortssatzungen verlangen, dass Gehwege in voller Breite und bis in eine bestimmte Höhe frei bleiben — häufig werden rund 2,50 Meter genannt, die genauen Vorgaben legt die Gemeinde fest. An Ausfahrten und Kreuzungen müssen außerdem Sichtfelder frei bleiben. Für Hausverwaltungen empfiehlt es sich, Hecken an öffentlichen Wegen fest in den Pflegeplan aufzunehmen — dann erfolgt der Rückschnitt regelmäßig und nicht erst nach einer Aufforderung durch die Gemeinde.
Zum Nachbargrundstück regeln die Landesnachbarrechtsgesetze, welche Grenzabstände Hecken einhalten müssen und wie hoch sie sein dürfen. Die Vorgaben unterscheiden sich je nach Bundesland; im Zweifel lohnt ein Blick in das jeweilige Landesrecht oder eine Nachfrage bei der Gemeinde.
Wovon hängen die Kosten ab?
Entscheidend sind Länge, Höhe und Breite der Hecke, die Gehölzart, die Zugänglichkeit — etwa an Böschungen oder entlang von Zäunen — und die Menge des Schnittguts. Ein regelmäßiger Formschnitt ist deutlich weniger aufwendig als ein Rückschnitt nach Jahren ohne Pflege. Wer den Heckenschnitt in eine laufende Gartenpflege einbindet, plant die Kosten verlässlicher und vermeidet teure Sonderaktionen.
Bei vermieteten Objekten zählt der regelmäßige Heckenschnitt in der Regel zur umlagefähigen Gartenpflege nach § 2 Nr. 10 BetrKV, sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht. Sträucher und Ziergehölze in der Nähe schneiden wir im selben Einsatz mit — mehr dazu unter Strauchschnitt.
In vier Schritten
zur gepflegten Hecke.
Ob eine einzelne Hecke oder viele Meter an mehreren Objekten — der Ablauf bleibt derselbe.
- 01 Begehung Wir erfassen Länge, Höhe, Gehölzart und Zustand der Hecken sowie die Zugänglichkeit — kostenfrei. Kostenfrei
- 02 Schnittplan Wir legen fest, wann welcher Schnitt erfolgt: Formschnitt im Sommer, kräftiger Rückschnitt im Winter. Geplant
- 03 Ausführung Kontrolle auf Nester, Schnitt mit geeignetem Gerät auch an hohen Hecken, Wege bleiben während der Arbeit gesichert. Sorgfältig
- 04 Abschluss Schnittgut entfernen, Wege und Beete säubern, Einsatz dokumentieren. Dokumentiert
Was Auftraggeber oft fragen.
Antworten auf die häufigsten Fragen zu Heckenschnitt — für Verwaltungen, Kommunen, Unternehmen und Eigentümer.
Wann darf man Hecken schneiden?
Schonende Form- und Pflegeschnitte sind ganzjährig zulässig, solange keine Vögel in der Hecke brüten. Radikale Rückschnitte und das Auf-den-Stock-Setzen verbietet § 39 BNatSchG vom 1. März bis 30. September; von Oktober bis Februar sind sie grundsätzlich möglich, sofern keine Tiere betroffen sind und keine örtliche Satzung entgegensteht. Mehr im Ratgeber zum Heckenschnitt.
Wie oft sollte eine Hecke geschnitten werden?
In der Regel ein- bis zweimal pro Jahr: ein Formschnitt gegen Ende Juni und bei starkwüchsigen Hecken ein zweiter im Spätsommer. Regelmäßiges Schneiden verhindert, dass die Hecke zu breit wird oder von innen verkahlt.
Was kostet ein Heckenschnitt?
Das hängt von Länge, Höhe und Gehölzart der Hecke ab, von der Zugänglichkeit und der Menge des Schnittguts. Nach einer kostenfreien Objektbegehung erhalten Sie ein Angebot — als einzelner Einsatz oder als Teil eines Pflegevertrags.
Wer muss die Hecke am Gehweg zurückschneiden?
In der Regel der Grundstückseigentümer. Er kann die Aufgabe per Vertrag an eine Hausverwaltung oder einen Dienstleister übertragen. Wie hoch und breit der Weg frei bleiben muss, regeln Landesstraßenrecht und Ortssatzung.
Sind die Kosten für den Heckenschnitt umlagefähig?
Bei vermieteten Objekten gehört der regelmäßige Heckenschnitt in der Regel zur Gartenpflege nach § 2 Nr. 10 BetrKV und ist umlagefähig, wenn der Mietvertrag es vorsieht. Eine komplette Neuanlage einer Hecke zählt in der Regel nicht dazu.
Können Privathaushalte den Heckenschnitt steuerlich absetzen?
Gartenpflegearbeiten wie der Heckenschnitt gelten in der Regel als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG: Abziehbar sind 20 % der Arbeitskosten, insgesamt höchstens 4.000 € im Jahr. Voraussetzung sind eine Rechnung und eine unbare Zahlung. Für Unternehmen gilt das nicht; keine Steuerberatung.
Kostenfreie Objektbegehung
Heckenschnitt — ein Ansprechpartner.
Wir sehen uns Ihr Objekt kostenfrei an und erstellen ein transparentes Angebot — für ein Haus oder einen ganzen Bestand in Wuppertal und Umgebung.